H È                  Erste Kontrolle im Februar 2014
 






Lange ersehnt und nun endlich da :

Der erste Besuch in diesem Jahr in Frankreich und auf dem Boot.

Seit dem 23. November lag die Ingrine unter der Plane im Winterschlaf. Die erste Frage galt dem Zustand der Plane, hatte sie die Stürme und das Wetter bis heute überstanden ?

Und wie sah es darunter aus ??

Aber es war eigentlich Alles ganz gut. Zwar war die Plane an einigen Stellen durch die Aufbauten wie zum Beispiel dem Mastschuh angescheuert, aber sie hing nicht wie etwa befürchtet in Fetzen vom Boot.

Es hatte sich auch kein Wassersack gebildet, der Regen war einwandfrei abgelaufen.

















Dennoch war der Winter im Hafen nicht ohne Spuren vorbei gegangen.

Gegenüber der Hafenanlage war die große Informationstafel dem Wetter zum Opfer gefallen.


















Die Batterien wurden geprüft und das Ladegerät wurde gestartet. Zusätzlich wurde die Solaranlage zugeschaltet um das Bordnetz aufzuladen.

Die Heizung wurde in kleiner Stufe in  Betrieb genommen, danach ging es nach Gray zum ersten Einkaufsbummel in 2014.

Am Abend gab es dann Filet vom Bresse Huhn, frisches Brot und einen großen Salatteller dazu.

Der Salon war schön mollig durchgeheizt, so konnte man das Essen gut geniessen.




















Der kleine WLAN-Repeater, der im Herbst gekauft wurde, funktionierte auch perfekt, über Video-Telefonat konnten wir mit der Enkeltochter zu Hause sprechen, die ganz aus dem Häuschen war, ihre Oma und Opa Michi im Telefon zu sehen.























Wir machten uns dann im  Hafen ein allgemeines Bild von den anderen Booten.

Es gab einige Hinweise darauf, dass es hier doch wohl recht stürmisch gewesen sein mußte, einige leichte Schäden an den Planen oder ausgerissene Befestigungsleinen konnten wir feststellen, aber auch eine komplett abgerissene Plane bei einem englischen Nachbarboot bei uns am Steg, die notdürftig gesichert worden war.






























Die Saône selber hatte durch die anhaltenden Regenfälle der letzten Tage Hochwasser, die Schutztore waren zu und der Wasserstand war im Hafen mit 2,10 m ganz gut erhöht.

Das konnte man auch an dem Wassereinlauf sehen, normalerweise ragt das Rohr etwa 20 cm über der Wasserlinie aus dem Boden.



















Der gesamte Anleger vom Service-Steg an der Slipstelle war  fortgespült, hatte hier das Wasser das Ufer beschädigt oder war hier absichtlich das Ufer angebaggert worden ??


Da das Büro nicht besetzt war konnten wir dies auch nicht in Erfahrung bringen.





















Der nächste Morgen bestätigte unseren ersten Eindruck vom Herbst unter der Plane, es gab kaum Kondensbildung an den Scheiben, obwohl es Draussen nur leicht über dem Gefrierpunkt war.

In der Nacht zuvor war es schon fast zu Warm in der Kabine, sodaß die Türe zum Salon auf blieb.
















Die Plane wurde dann noch einmal überprüft und gesichert, damit bis zum Ende der Winterpause alles so Perfekt bleibt.


Das mit der Plane mit so einfachen Mitteln die Feuchte im Boot drastisch reduziert werden konnte, hat uns sehr überrascht.

Ich habe dann noch die Daten aus der Wetterstation an Bord ausgelesen, der Winter selber war auch sehr moderat, es gab nur wenige Tage, an denen die Temperatur Nachts unter -10° gefallen war, tagsüber ging die Luftfeuchte im Boot auf knapp über 60% rel. Feuchte zurück.

Generell hatten wir auch bei der Ankunft das Gefühl, alles würde sich nicht so klamm anfühlen wie es sonst bei Kälte der Fall ist.














Mit beruhigtem und guten Gefühl haben wir dann gegen Mittag das Boot verschlossen und sind dann nach Düsseldorf zurückgekehrt.

à bientôt Ingrine .
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